Jürgen Mayershofer, IPX

Jürgen Mayershofer

Technical Consulting IT Security, SOS Software Service GmbH

Panel discussion

Summary

Digitale Souveränität im Netzwerk – geht das?

  • Wie viel Digitale Souveränität ist im Netzwerkbereich möglich, wie viel ist sinnvoll?
  • Hardware, Software, Cloud: wo ist Digitale Souveränität sinnvoll, wo nicht?
  • Wird die bei Digitaler Souveränität begrenzte Auswahl zum Qualitätsfaktor und Wettbewerbsnachteil?
  • Wird die Digitale Souveränität zur Augenwischerei, wenn es ohne Non-EU-Komponenten eben doch nicht geht? 
  • Wie souverän ist Open Source?
  • Fazit: Handlungsempfehlungen für KMU in Sachen IT und Netzwerk

Der Weg zur digitalen Souveränität ist kein Sprint – es ist ein Marathon.

Vor den über viele Jahre geschaffenen Abhängigkeiten zu verzagen und deren Auflösung fortlaufend zu beklagen, ist keine Lösung.

Es geht auch nicht vollumfänglich darum, sofort "Nur EU-Alternativen" einzusetzen, sondern darum, wieder kontrolliert die Selbstbestimmung über die Speicherung und Verarbeitung von Daten zu erlangen, anstatt resigniert in (Cloud-)Lösungen von US BigTech Konzenern zu verharren, aus Angst, bei einer Migration könnte etwas schief gehen.

Das Ziel von digitaler Souveränität kann durchaus auch eine Mischung von Open Source und proprietären, vertrauenswürdigen Lösungen sein, welche sich an geltende Standards und deutsche / europäische Rechtssprechungen und DSGVO halten.

Als wertvoller Sparringspartner kann hierbei u. a. der Informationssicherheitsbeauftragte eines Unternehmens / einer Organisation einbezogen werden, welcher direkt dem Management unterstellt ist und zusammen mit diesem an der strategischen Ausrichtung arbeiten kann.

Gerade im Bereich KMU sind entsprechende Fachkräfte rar, oft auch als Vollzeitstelle nicht im Budget möglich -> Spreche Deinen Fachhändler / Dein Systemhaus an, welche oftmals über das passende Netzwerk verfügen und Dir die Möglichkeiten für Migrationspfade erarbeiten können.